Ohne Nutzerdaten kein erfolgreiches Online Marketing. So gut wie alle Vorteile vom Online Marketing basieren auf gesammelten Daten, die ausgewertet und für eine Individualisierung verwendet werden. Wenn Sie E-Mail-Marketing betreiben benötigen Sie beispielsweise die E-Mail-Adresse und die Einwilligung, das Werbemails verschickt werden dürfen. In diesem Artikel gebe ich Ihnen Ratschläge, wie Sie möglichst viele Nutzerdaten sammeln – legal und im Interesse Ihrer Kunden.

  1. Erstellen Sie einen Datenplan
  2. Vereinfachen Sie den Registrierungsprozess
  3. Ermöglichen Sie eine Direktauswahl verschiedener Optionen
  4. Schließen Sie mit Captchas Spambots aus
  5. Installieren Sie ein Self-Service Center
  6. Fragen Sie Ihre Kunden gezielt
  7. Messen Sie Ihre Performance
  8. Befragung nach Abmeldung

Mehr Nutzerdaten sammeln

Erstellen Sie einen Datenplan

Bevor Sie neue Maßnahmen ergreifen, um mehr Nutzerdaten zu sammeln, sollten Sie eine Bestandsaufnahme machen.

  • Welche Daten speichern Sie aktuell von Kunden, Besuchern und Interessenten?
  • In welcher Qualität und Aktualität liegen diese Daten vor?
  • Werden die Informationen zusammengeführt und für Marketing Maßnahmen bereits eingesetzt?
  • Welche Daten wollen Sie in Zukunft zusätzlich ermitteln?

Nach der Beantwortung der Fragen können Sie sich überlegen, welche Use Cases mit den zukünftig vorhandenen Daten möglich sind.

Vereinfachen Sie den Registrierungsprozess

Besucher müssen in so wenig Schritten wie möglich zum Abschluss kommen. Überprüfen Sie Ihre Website, wie viele Klicks notwendig sind, um sich zu registrieren oder eine Bestellung aufzugeben. Je umständlicher dieser Weg ist, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Vorgang abgebrochen wird. Jedes unnötige Feld sollte von Ihnen entfernt werden, um ein einfaches Registrierungsverfahren zu gewährleisten.

Ermöglichen Sie eine Direktauswahl verschiedener Optionen

Wenn Sie eine große Themen- und Angebotsvielfalt vorweisen, sollten Sie diese dem Nutzer auch separat anbieten. Unterteilen Sie beispielsweise Ihr Sortiment an Bekleidung in Mode für Frauen sowie Herren und erstellen Sie für jede Zielgruppe einen separaten Newsletter. Unterteilen Sie je nach Umfang weiter nach Arbeits-, Freizeit-, Sportbekleidung oder Sonderangeboten.

Von Ihrem Nutzer erhalten Sie dann nicht nur die aktuelle E-Mail-Adresse, sondern wissen direkt, für welche Artikel sich dieser besonders interessiert. Ohne viel Aufwand können Sie maßgeschneiderte Angebote verschicken, die garantiert dem Bedürfnis des Users entsprechen. Sie können alternativ nicht nur verschiedene Newsletter anbieten, sondern dem User anklicken lassen, welche Themenfelder er für sein Abo bekommt. Dadurch muss sich dieser nur einmal anmelden und kann dann die Themen auswählen, über die er informiert werden möchte.

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Schließen Sie mit Captchas Spambots aus

Sie müssen sichererstellen, dass Ihre gesammelten Nutzerdaten von realen Personen stammen. Nutzen Sie dafür Captchas in Bildform. Der dargestellte Code muss vom User eingetragen werden, um sich auf Ihrer Website zu registrieren. Spambots können die Information nicht auslesen und Sie verhindern, dass automatisch falsche Profile erstellt werden.

Installieren Sie ein Self-Service Center

Wenn Sie mehrere Daten vom Nutzer sammeln, sollten Sie Ihren Kunden die Möglichkeit bieten, eigenständig ihr Profil zu aktualisieren. In einem übersichtlichen Interface können Informationen aktuell gehalten und neue Nutzerdaten erhoben werden. Senden Sie am besten in jeder E-Mail einen Link zum Self-Service Center, damit Ihre Kunden jederzeit darauf Zugriff haben und wissen, welche Daten hinterlegt sind.

Fragen Sie Ihre Kunden gezielt

Viele Kunden sind bereit, ihre Daten gegen einen besseren Service zu tauschen. Sie sollten Besucher nicht aufdringlich dazu auffordern, denn Vertrauen und Seriosität spielen hier eine entscheidende Rolle. Ich frage meine Newsletter Abonnenten nach einer gewissen Zeit, welche Informationen sie sich noch wünschen. Die Antworten kann ich nutzen, um die Interessen festzustellen und dann bei Bedarf den Verteiler zu ändern.

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Messen Sie Ihre Performance

Sammeln Sie Reaktions- und Verhaltensdaten Ihrer Angebote. Messen Sie, welche Newsletter beispielsweise besonders häufig geöffnet und bei wie vielen Nachrichten auch der Link zu Ihrer Website angeklickt wurde. Halten Sie fest, wonach Besucher auf Ihrer Internetseite am häufigsten suchen, um die Bedürfnisse zu ermitteln. Anonymisiert können Sie auch rechtlich problemlos Nutzerdaten sammeln. Erst, wenn Sie die Daten bestimmten Personen zuordnen, benötigen Sie eine entsprechende Einwilligung.

Befragung nach Abmeldung

Befragen Sie Nutzer, die Ihren Service in Zukunft nicht mehr nutzen wollen. Warum haben Sie das Abo gekündigt? Was sind die Gründe, weshalb die Zusammenarbeit beendet wird? Die Informationen können Sie nutzen, um weitere Abmeldungen zu verhindern und zu erfahren, welche Bereiche Sie verbessern sollten. Verwenden Sie am besten ein Auswahlformular, um schnell eine Antwort zu erhalten. Schicken Sie keinen umfangreichen Fragebogen, für den sich ein Nutzer sowieso keine Zeit nimmt.

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