Wer Facebook Marketing betreibt, wird wahrscheinlich schon einmal auf Fake Likes gestoßen sein. Obwohl die Zielgruppe der Werbeanzeige nach Standort, Sprache und Interessen eingeschränkt ist, werden die falschen Fans erreicht.

Bei den Personen handelt es sich um Nutzer aus dem Irak, Rumänien, Afghanistan, Türkei, Somalia, Afrika, Arabien oder Asien. Die Sprachen sind Arabisch, Englisch, Rumänisch etc. und entsprechen nicht den Vorgaben der Werbeanzeige.

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Zielgruppe stimmt nicht mit Nutzern überein

Dieses wahllose drücken auf den Gefällt-mir-Button und kommentieren von beworbenen Beiträgen ist nicht nur nervig, es kostet auch noch viel Werbebudget. Auch wenn Facebook selber mit eigenen Teams gegen Like-Farms vorgeht, berichten mir regelmäßig Kunden von der Problematik und kann man auch im sozialen Netzwerk über Fehler bei der Auslieferung der gesponserten Posts lesen.

Dort wurden Werbekampagnen mit klaren lokalen Begrenzungen erstellt und genaue Vorlieben eingetragen, aber ein Großteil der Likes kommt dann trotzdem aus dem arabischen Raum. Diese Fake Likes schaden dem Ansehen der Unternehmensseite auf Facebook. Denn die unechten Nutzer sind nicht aktiv und senken damit die Interaktionsrate der gesamten Fanseite.

gefälschte Gefällt mir Angaben bei Facebook Werbeanzeigen

Woher kommen die Fake Account Likes?

Warum gibt es also noch immer solche Probleme? Ich habe mich in diesem Artikel damit auseinandergesetzt und beschrieben, welche Gründe es gibt, weshalb Ihre Facebook Werbeanzeige die falsche Zielgruppe erreicht. Facebook gibt in Bezug auf Klickfarmen zudem folgende Möglichkeiten an:

  1. Facebook weiß, dass sogenannte Klickfarmen existieren. Hier werden Einzelpersonen mit echten Konten dafür bezahlt, auf Facebook bestimmte Seiten mit Gefällt mir zu markieren.
  2. Auf den selben Seiten können somit auch Fake Likes erkauft werden. Gefälschte Konten markieren die ausgewählte Seite, um mehr Gefällt-mir-Angaben zu erhalten.
  3. Über kompromittierte Konten installieren Personen eigenständig Malware, um mehr Likes zu bekommen.
  4. Kompromittierte Konten infizieren den Account eines echten Facebook Nutzers. Ohne dessen Kenntnis, liked die Person durch die Malware fremde Seiten.

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Fake Profile bei Facebook Werbeanzeige melden

Wenn Sie von einem dieser Punkte betroffen sind, sollten Sie auf jeden Fall handeln. Facebook arbeitet mit seinen Teams fleißig daran, die Probleme in den Griff zu bekommen. Beispielsweise können Sie Fake Liker oder SPAM Kommentare melden oder eigenständig löschen.

Nutzen Sie diese beiden Möglichkeiten, um Facebook darauf aufmerksam zu machen. Auch wenn nicht jede Meldung zum Erfolg führt, können viele Accounts dadurch bereits nach wenigen Stunden gelöscht werden. Sie können sich zudem noch meinen Ratgeber „falsche Facebook Zielgruppe bei Werbeanzeigen verhindern“ durchlesen, um weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Facebook Marketing: Zielpublikum falsch

Wenn auch Sie Ihre Produkte im Zielland Schweiz, Österreich oder Deutschland bewerben wollen, können Sie beispielsweise auf Ihrer Facebook Seite die Zielgruppe einschränken. Dadurch erhalten Sie weniger Fake-Likes und Ihre Anzeige wird dem richtige Publikum ausgeliefert.

Durch die Maßnahmen direkt von Facebook sind die Zahl der Fake Likes aktuell rückläufig. Eine präzise Zielgruppenauswahl ist trotzdem wichtig, damit die Werbetreibende zusätzlich gefälschten Accounts vorbeugen können. Ich helfen Ihnen gerne dabei und stehen Ihnen persönlich zur Seite.

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