Suchintention Google für SEO Optimierung nutzen

Für eine professionelle SEO Optimierung muss unbedingt die Suchintention des Google Nutzers berücksichtigt werden. Es genügt nicht mehr, nur die Keywords abzuarbeiten und auf eine gewisse Dichte sowie gezielte Platzierung zu achten.

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Was ist die Suchintention Google?

Mit der Suchintention Google (Search Intent) ist die Absicht gemeint, die ein Nutzer bei der Suchanfrage verfolgt. Möchte sich dieser beispielsweise über ein Thema informieren oder wird ein Shop gesucht, um ein Produkt zu bestellen?

So unterschiedlich die Absicht sein kann, so differenziert versuchen auch Suchmaschinen die Suchergebnisse zu filtern. Deshalb erscheinen bei einigen Suchanfragen eher Newsportale, bei anderen Online Shops oder lokale Geschäfte.

Für die SEO Optimierung ist die richtige Interpretation der Suchintention wichtig. Nur so können Sie eine relevante Landingpage aufbauen, die dem Nutzer weiterhilft und von Google mit einem Top Ranking belohnt wird.

Suchmaschinen vergeben die Top Rankings dabei nicht uneigennützig. Wird der Interessent über Google fündig, wird er auch in Zukunft Google und Co. verwenden. Wenn Sie Ihren Nutzern ein relevantes Ergebnis liefern, bekommen auch Suchmaschinen ein Interesse an Ihrer Webseite und empfehlen Sie häufiger.

Welche Suchintentionen gibt es?

Zur Bestimmung der Suchintention des Nutzers gibt es verschiedene Modelle. Eine Möglichkeit besteht in der Kategorisierung in informationale, transaktionale und navigationale Suchanfragen.

  • Informationale Suchanfragen: Alle Suchanfragen, deren Suchabsicht das Finden von Informationen ist. Beispiele: „Michael Schumacher Alter“, „Winterferien MV“, „Quadratzahlen bis 20“.
  • Transaktionale Suchanfragen: Alle Suchanfragen mit transaktionalem Charakter, bei der der Nutzer eine Transaktion abschließen möchte, beispielsweise ein Kontaktformular oder eine Newsletter-Anmeldung. Am Ende der Suchanfrage steht idealerweise eine Conversion. Beispiele: „last minute urlaub buchen“, „pdf programm downloaden“, „iphone 12 kaufen“.
  • Navigationale Suchanfragen: Alle Suchanfragen, die zu einem bestimmten Ort navigieren sollen, zum Beispiel zu einer Website, einem Forum oder zu einem bestimmten Thema. Beispiele: „Apple Shop“, „tomphillipzenker.de“, „Pommersche Volksbank“.

Die Suchintention einer Suchanfrage muss dabei nicht exakt sein. Es können auch mehrere Intentionen zutreffen. Wenn ein Nutzer nach „iphone 12 apple shop“ sucht, ist es eine navigationale Suchanfrage, da er einen bestimmten Onlineshop aufrufen möchte. Höchstwahrscheinlich möchte der Interessent aber auch ein Gerät erwerben und so besitzt diese Eingabe einen transaktionalen Charakter. Suchanfragen können also durchaus mehrere Suchintentionen erfüllen.

Unterschiedliche Suchergebnisse abhängig von der Suchintention

Abhängig vom Keyword und der Suchintention zeigt Google unterschiedliche Suchergebnisse an. Die Vorschläge der Suchmaschine bestehen mittlerweile nicht nur aus reinen Links, sondern unterschiedlichen SERP-Features, also Features in den Suchergebnissen (SERPs).

Informationale Suchanfrage

Bei einer Suchanfrage „Quadratzahlen bis 20“ liefert Google in den Suchergebnissen sowohl Zahlen als auch Antworten zu den häufigsten Fragen zum Thema.

Der Nutzer erhält also auf Position 0, noch vor den Empfehlungen, verschiedene Informationen in den SERPs. Mit den Featured Snippets kann Google konkrete Fragen beantworten, ohne dass der Nutzer eine Webseite öffnen muss.

Featured Snippets sind deshalb besonders bei informationalen Suchanfragen häufig, damit Nutzer eine schnelle Antwort erhalten. Je nach Suchanfrage können auch Bilder oder vor allem Videovorschläge erscheinen, beispielsweise bei der Suche nach „Schleife binden“.

Auch wenn Sie bei dieser gezielten SEO Optimierung Platz 0 erreichen, wirken sich Featured Snippets nicht immer positiv auf Ihre Besucherzahlen und Webseitenziele aus. Da der Nutzer auch ohne weitere Interaktion die Information erhält, muss er Ihre Webseite erst gar nicht öffnen und bleibt im Google Universum.

Suchintention Google Information Suchanfrage

Google Suchergebnisse und SERPs vom 09.12.2020 (Featured Snippets).

Suchintentionen nach Google

Suchmaschinen filtern auf Basis der wahrscheinlichen Suchintention die Ergebnisse. Nur, wenn Google dem Nutzer relevante Inhalte liefert, sind die Suchergebnisse auch brauchbar. Google unterscheidet beim Search Intent zwischen folgenden Suchtypen:

Suchintention Ziel Beispiele
Know Der Nutzer möchte mehr erfahren, sucht weitere Informationen, ist in seiner Suchanfrage allgemein. „Hanse Sail“
„Fußball“
Know Simple Der Nutzer sucht eine konkrete Antwort. „Wann ist die Hanse Sail?“
„Wie viele Fußballvereine gibt es?“
Do Der Nutzer möchte ein bestimmtes Ziel erreichen oder eine Aktivität durchführen. „Do“ kann transaktionalen Charakter haben. „Route berechnen“
„Download App XY“
„iPhone 12 kaufen“
Device Action Suchen und Anweisungen, die über die Spracheingabe erfolgen und eine Aktion auslösen sollen. „Ok Google…“
„Siri…“
Website Aufruf einer spezifischen Webseite oder Unterseite. „Facebook“
„Apple Shop iPhone“
www.tomphillipzenker.de (URL Query)
Visit-in-Person Standortbezogene Suchen „Restaurant Rostock“
„Ikea“
„Pizza“ (uneindeutige lokale Suche)

Die detailliertere Unterscheidung der Suchintentionen ist besonders bei lokalen Suchanfragen sinnvoll. Die genannten Beispiele verdeutlichen zudem, dass eine Suchmaschinenoptimierung nach Suchintentionen nicht immer den Webseitenzielen gerecht wird.

Bei „Know Simple“ Suchanfragen liefert Google meist direkt im Knowledge Graph die Antwort. Der Nutzer muss dafür keine Webseite öffnen und surft weiter nur im Umfeld der Suchmaschine. Deshalb lohnt sich eine reine Optimierung für konkrete Fragen mittlerweile weniger. Sofern es konkrete Werte als Antwort gibt, spielt Google diese direkt aus und es erfolgt keine weitere Nutzerinteraktion.

Google Suchergebnisse SERPs Featured Snippets

Komplexe Infoseiten sind dagegen schon eher für den Bereich SEO gedacht, um Nutzer umfangreich zu informieren. Diesen Ratgeber zum Thema Suchintention Google können Sie als gutes Beispiel dafür nehmen, wie Sie Interessenten durch die Bereitstellung von umfangreichen Informationen gewinnen.

Die Suchintention „Website“ ist immer mit einem konkreten Ziel verknüpft und für die Markenbildung wichtig. Sucht jemand nach Ihrem Unternehmen, sollten Sie auch auf Platz 1 gelistet sein. Schwierig wird es, wenn Sie in den Suchergebnissen zu anderen Brands gelistet werden möchten. Google möchte dem Nutzer genau die gewünschte Brand liefern und hat wenig Interesse daran, andere Webseiten zum Brandbegriff auszuspielen. Besser wäre hier keine SEO Optimierung, sondern eine gezielte SEA Werbeanzeige.

Für die Suchmaschinenoptimierung ist besitzen somit folgende Suchintentionen viel Potenzial: Know, Do, Website (eigene Brand) und Visit-in-Person. Dadurch reduziert sich die Unterteilung wieder auf unser dreiteiliges Modell informational (Know), transaktional (Do) und navigational (Website) und wird lediglich um lokale Suchintentionen ergänzt.

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SEO: Suchintention verstehen

Die Absicht hinter einer Suchanfrage ist nicht immer eindeutig oder kann auch in verschiedene Kategorien passen. Dennoch sollten Sie bei der SEO Optimierung versuchen, die Sucheingabe zu interpretieren, um Ihre Landingpage gezielt auszurichten.

Viele Suchanfragen nähern sich mittlerweile der natürlichen Sprache an. Es werden nicht mehr nur Schlagwörter eingegeben, sondern konkrete Fragen formuliert. Verwendet der Nutzer W-Fragen (wer, wie, was, warum, welche etc.) steckt hinter der Eingabe eine informative Art.

Transaktionale Suchanfragen können verräterisches Keyword besitzen, beispielsweise kaufen oder buchen. Navigationale Schlagwörter sind meist Brand Keywords, wie Markennamen, URLs oder Teile einer URL. In lokalen Suchanfragen werden häufig Land, Stadt, Straße oder Phrasen eingesetzt: „in meiner Nähe“.

Suchanfragen mit häufig regionalem Bezug erhalten meist eine Google Maps Karte, um Standorte in der Umgebung zu sehen. Denken Sie bei der SEO Optimierung des unbedingt an einen aktuellen Google my Business Eintrag. Lesen Sie dazu auch: Google Local SEO: Als lokales Unternehmen Erfolg haben.

Die richtige Suchintention erkennen

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Suchintention hinter bestimmten Sucheingaben und Keywords steckt, sehen Sie sich am besten an, wie Google die Suchanfrage interpretiert. Geben Sie in Google die Formulierung ein und sehen Sie sich die Suchergebnisse an.

Liefert die Suchmaschine viele Anzeigen oder Shopping Ergebnisse? Dann haben die meisten Nutzer wohl ein transaktionales Interesse. Erscheinen Infoseiten oder Definitionen im Featured Snippet, so ordnet Google die Suchintention als informational oder „Know“ ein.

Denken Sie aber daran: Google liegt auch nicht immer richtig und Suchintentionen können sich ändern. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob sich die Suchergebnisse verändern und welche SERP-Features angezeigt werden.

Folgende Google SERP-Features geben Hinweise auf die Suchintention:

  • Know Simple: Knowledge Graph
  • Know: Featured Snippet, Videos, Bilder, Google News, tendenziell etwas weniger Google Ads, Suchergebnisse sind geprägt von Infoseiten, Ratgeber-Artikeln etc.
  • Do: Google Shopping, Google Ads, Suchergebnisse beziehen sich auf konkrete Produkte/ Angebote/ Dienstleistungen
  • Website: Knowledge Graph rechts mit Infos zum Unternehmen, Unternehmenswebseite rankt auf Position 1, oft als Rich Snippet
  • Visit-in-Person: Local Pack, Suchergebnisse beziehen sich auf konkrete Standorte

Ein typisches Beispiel können Sie beim Keyword „Pizza“ sehen. Interessenten könnten sich allgemein über Pizzen informieren. Google weiß allerdings, dass die meisten Suchanfragen in Verbindung mit einer Bestellung stehen, also einen transaktionalen Charakter besitzen.

Damit der Nutzer schnell eine leckere Pizza bestellen kann, zeigt Google bei den Ergebnissen Anzeigen und lokale Pizzerien, obwohl kein spezifisch transaktionales oder lokales Keyword verwendet wird:

lokale SEO Optimierung Google

Ein wichtiger Anhaltspunkt ist auch das eingesetzte Gerät, wobei auch dieser Aspekt immer mehr verwischt. Früher konnten SEOs gut ableiten, wenn jemand über den Desktop PC nach „Volksbank“ sucht, dass sich der Nutzer beispielsweise beim Online Banking einloggen möchte. Erfolgt die Suchanfrage „Volksbank“ stattdessen mit einem mobilen Gerät, könnte ein Bankautomat in der Nähe gesucht werden.

Da immer weniger Nutzer Desktop PCs besitzen und mobile Geräte in allen Bereichen an Dominanz gewinnen, hat die Ableitung keine Allgemeingültigkeit mehr. Eine Suchanfrage über ein mobiles Gerät muss also nicht mehr aus einer „mobilen“ oder „lokalen“ Bewegung beziehungsweise Interesse heraus erfolgen. Der Nutzer kann auch ganz normal auf der Couch sitzen und wollte lieber das Tablet nutzen, anstatt zum PC zu gehen.

Google Search Intent Suchintention SEO

Texterstellung anhand der Suchintention

Bevor Sie mit der SEO Texterstellung beginnen, sollten Sie im ersten Schritt relevante Keywords ermitteln. Kunden suchen häufig unabhängig von Ihrem Markennamen und konkreten Produktbezeichnungen. Deshalb ist es wichtig, die Schlagwörter und Suchanfragen zu ermitteln, die zu Ihrem Angebot passen.

  1. Keywords und Suchanfragen ermitteln
  2. Keywordset erstellen mit allen relevanten Sucheingaben
  3. Keywords thematisch sortieren
  4. Suchintention der Keywords festlegen
  5. Entscheiden, welche Landingpage für welches Keywords mit welcher Suchintention erstellt wird

Für meine Kunden erstelle ich ein Keywordset, um alle relevanten Suchbegriffe zu ermitteln. Die Keywords werden erst thematisch sortiert und dann nach Suchintention. Nehmen wir als Beispiel das Keyword „Gartenhaus“. Der Nutzer kann dabei ganz unterschiedliche Absichten verfolgen, wie „Gartenhaus selber bauen“ oder „Gartenhaus kaufen“ oder „Gartenhaus Vergleich“.

Entsprechend dieser unterschiedlichen Suchintentionen sollten Sie auch verschiedene Unterseiten anlegen, sofern Sie die Absichten bedienen können. Wenn Sie einen Gartenblog besitzen, können Sie einen Ratgeber zum Selberbauen erstellen. Sofern Sie aber kein eigenes Sortiment anbieten, werden Sie zur Sucheingabe “Gartenhaus kaufen” kein oder nur ein schlechtes Ranking aufbauen, auch wenn Sie hochwertige SEO Texte haben.

Es ist somit wichtig, Keywords und konkrete Suchanfragen in die Texten einzubeziehen, damit Google weiß, wann Ihre Website empfohlen werden kann. Danach entscheidet die Relevanz. Ein Gartenblog ist nicht relevant für Kaufinteressenten, besitzt aber häufig gute Erklärtexte, Bilder und Videos zum Aufbau.

Der beste SEO Text ermöglicht somit nicht mehr allein ein Top Google Ranking, wenn die Suchintention des Nutzers nicht bedient wird. Zur Einschätzung vom Search Intent können Sie sich regelmäßig die aktuelle Google Suchergebnisse und ausgespielten SERP Features ansehen.

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